Zehn Schwaneweder Läufer in Prag – ein weiterer Schritt zur SuperMedal

Als am Samstagmorgen die ersten Töne von Smetanas „Die Moldau“ über den Startbereich hallten, wussten die zehn Läuferinnen und Läufer des TV Schwanewede: Dieser Moment ist etwas Besonderes. Mitten in der historischen Kulisse Prags standen sie am Start des Generali Prague Half Marathon 2026 – bereit für 21,1 Kilometer durch eine der schönsten Laufstädte Europas.

Der Lauf entlang der Moldau führte die Gruppe vorbei an weltberühmten Wahrzeichen wie der Karlsbrücke, der Prager Burg, dem Nationaltheater und dem Rudolfinum. Fünf Brücken galt es zu überqueren, doch die sonst für Prag typischen Anstiege blieben aus. Stattdessen bot der flache Kurs beste Voraussetzungen für schnelle Zeiten – und vor allem für ein intensives gemeinsames Erlebnis.

Bei frischer Frühlingsluft und nahezu idealen Bedingungen fanden die Schwaneweder schnell ihren Rhythmus. Zwischen ehrgeizigen Zielen, persönlichen Herausforderungen und der besonderen Atmosphäre eines internationalen Großevents wurde jeder Kilometer zu einem eigenen kleinen Kapitel dieses Laufs.

Mit rund 15.000 Finishern war das Rennen auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt – und die Schwaneweder mittendrin:

Männer
Alexander Zippel – 1:28:43 Std. (Platz 133. SM40)
Mathias Rosenau – 1:48:04 Std. (Platz 369. SM50)
Thomas Slag – 1:51:55 Std. (Platz 34. SM65)
Roger Schöning – 2:04:25 Std. (Platz 447. SM55)

Frauen
Naike Eisele – 1:59:14 Std. (Platz 936. SF)
Nadège Danthony – 2:03:14 Std. (Platz 317. SF45)
Silke Engelke – 2:22:21 Std. (Platz 471. SF50)
Kirsten Treptow – 2:23:46 Std. (Platz 150. SF60)
Petra Lührs – 2:29:59 Std. (Platz 49. SF65)
Bianca Gunnemann – 2:32:41 Std. (Platz 376. SF55)

Besonders hervorzuheben sind die starken Altersklassenleistungen von Thomas Slag mit Platz 34 in der SM65 sowie Petra Lührs, die in der FW65 Rang 49 belegte.

Für viele war es nicht nur ein Wettkampf, sondern ein gemeinsames Abenteuer – getragen von Teamgeist, gegenseitiger Motivation und dem besonderen Flair dieser Stadt.

Gleichzeitig war der Lauf ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur SuperMedal. Die Serie verbindet die Halbmarathons in Lissabon, Prag, Berlin, Kopenhagen, Cardiff und Valencia. Mit dem Start in Prag haben die Schwaneweder nun vier der sechs Stationen absolviert.

Die nächsten Ziele stehen bereits fest: Cardiff im Herbst 2026 und Valencia im Jahr 2027. Zwei weitere Läufe – dann wäre die Serie vollendet und ein großes gemeinsames Ziel erreicht.

bild1